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Ja, weg mit dem Tanzverbot!

Mit einem Ja zur Abschaffung des Tanzverbotes kann der Aargau ein Stück Freiheit gewinnen. Eine Annahme der Initiative führt zu einer Normalisierung der Gastro-Öffnungszeiten an hohen religiösen Feiertagen. Die rechtliche Situation wird an unsere Nachbarkantone angeglichen, welche keine solche Regelung mehr kennen. Das Bewilligungs- und Bürokratiechaos, welches nach Umsetzung des SVP-Gegenvorschlages ausbrechen würde, ist keine Lösung für den Aargau. Wir rufen die Stimmbürger des Aargau auf, ein klares JA einzulegen und diesen alten Zopf abzuschneiden. Ja, weg mit dem Tanzverbot.

Abschaffung des Tanzverbotes im Aargau in der entscheidenden Phase

Die Initiative zur Abschaffung des Tanzverbotes geht in die heisse Phase. Morgen, den 27. Oktober 2015, diskutiert der Grossrat des Kantons Aargau die Initiative. Es ist mit einem ablehnenden Beschluss zu rechnen, da der Begriff «Freiheit» für die SVP anscheinend nur ein Werbeslogan ist. Danach wird das Volk über die Abschaffung des Tanzverbotes im Aargau entscheiden. Die offizielle Webseite wurde neu gestaltet. Sie enthält gute Argumente und snackige Effekte. Vielleicht hilft sie gewissen Mitgliedern des Grossrates auf die Sprünge.

Offizielle Webseite: http://www.tanzverbot-weg.ch

Weg mit dem Tanzverbot! – Volksinitiative der Piratenpartei Aargau

Die Piratenpartei Aargau lanciert eine kantonale Volksinitiative mit dem Ziel, das Tanzverbot im Aargau abzuschaffen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und interessierten Kreisen.

In sechs Kantonen existiert an «hohen Feiertagen» noch ein solches Tanzverbot, unter anderem auch im Aargau; es ist an der Zeit, das zu ändern. Diese Bevormundung der Bevölkerung ist nicht zeitgemäss und nur schon deswegen ungerecht, weil nicht alle Betriebe betroffen sind. So kann das Casino Baden auch an den «hohen Feiertagen» länger geöffnet bleiben, nicht aber Discos, Restaurants, Bars und Pubs in Aarau, Baden oder sonst wo im Kanton. Das bedeutet für Wirte eine nicht zu unterschätzende Umsatzeinbusse an den Wochenenden dieser religiösen Feiertage.

Wir setzen uns ein für Freiheit, Selbstbestimmung und für eine konsequente Trennung von Kirche und Staat. Religiös motivierte Gesetze haben heute keine Daseinsberechtigung mehr. Darum «Weg mit dem Tanzverbot!»